Freitag, 30. Juli 2010

Wird demnächst olympische Disziplin: Der Stopptanz

Ein Foto aus unserem Trainingszentrum, unserer Kaderschmiede.
Sie werden sich vielleicht fragen, warum diese Masken?
Nun, diese Masken sollen die gegnerischen Mannschaften verwirren, ihnen zeigen, wo der Barthel den Stopptanzmost holt.
Achten Sie bitte auch auf die besonders beeinruckende Ablenkungsgeste des Schülers im Vordergrund, der mit der Figur "Hase" eine neue Dimension des Schreckens in diesen Sport bringt.

Montag, 26. Juli 2010

Dienstag, 6. Juli 2010

Euch allen wunderschöne Sommerferien!!

"Sami, Leila und ein Kuss" von den KIEZ KIDS

Gefördert durch den Berliner Projektfond Kulturelle Bildung haben wir im letzten Schuljahr unser Hörspiel "Der Wunderkasten" von Rafik Schami produziert.
Unter dem Titel "Musik liegt in der Sprache" trafen wir uns einmal in der Woche.
Begleitend zu dem Hörspiel haben sich die Kinder einen Text und den Stil zu einem Titelsong ausgedacht. Letzte Woche besuchten wir das Retox Tonstudio in Berlin und nahmen die Stimmen der Schüler und Schülerinnen auf. Ein wenig Beat Box ist auch dabei. Unterstützt von Mando, dem deutschen Beat Box Meister und Fernand Kenzler, der als Musiker und Produzent arbeitet, entstand so der Song "Sami, Leila und ein Kuss" von den KIEZ KIDS (KKs). Mit dabei waren Zahraa, Mirsada, Melissa, Irem, Sima, Janine und Robin.
Sami, Leila und ein Kuss by KIEZ KIDS

Dieses Projekt wurde gefördert durch:

Montag, 5. Juli 2010

Die 5c hat ihre Lesekoffer in die Stadtbibliothek Neukölln zurückgerollt























Senagül schreibt:

Die Lesekoffer

Wir sind vor 3 Monaten in die Helene-Nathan Bibliothek gegangen, und haben die Lesekoffer bekommen und wir sollten sie am 29.6.2010 wieder abgeben. Wir sollten auf die Bücher sehr gut aufpassen. Es waren 3 Lesekoffer. In dem Koffer waren 12 Bücher und 2 DVDS. Die Bücher waren so schön, das hat uns sehr gut gefallen. Es waren Erdkundebücher, Mädchenbücher, Kochbücher, Jungsbücher und Fußballgeschichten. Unsere Lehrerin hat ausgewählt, wer den Lesekoffer bekam. Am meisten haben uns Fußballgeschichten gefallen. Jeder war zufrieden mit den Lesekoffern.

Eda schreibt:

Die Lesekoffer

Unsere Klassenlehrerin hat uns gesagt, dass wir Lesekoffer bekommen und dass wir sie im nächsten Monat abholen sollten. Wir sind dann in die Bibliothek gegangen und die Frau hat uns über die Lesekoffer informiert. Wir durften auch Fragen stellen wie zum Beispiel „ Was passiert, wenn ein Buch beschädigt ist?“ natürlich noch viel mehr.
Wir haben 3 Lesekoffer bekommen in dem waren 2 DVD s ,2 Cd s, Mädchenbücher, Fußballgeschichten, Kochbücher, Stadtführer und noch viele mehr.
Unserer Lehrerin fiel es schwer, auszuwählen wer die Koffer bekam. Aber am Ende bekam jeder den Koffer und deswegen war jeder zufrieden.
Mir hat am meisten das Buch „Teufelskicker Sieg um jeden Preis“ gefallen. Wir haben alle am meisten Fußballgeschichten gelesen.
Mir waren die anderen Bücher zu mädchenhaft.



Ab Mittwoch sind Sommerferien!



Die Schüler schrieben auf die Wand:
In den Schwarzwald, zu Opa und Oma nach Serbien, zum Vater nach Holland, an den See und ins Schwimmbad, zur Kusine, nach Montenegro, in den Libanon und nach London, nach Trabzon aber auch nach Oldenburg.

Dienstag, 29. Juni 2010

Zeitzeugen-Besuch

Gestern hat uns Dr. Norbert Bikales mit seiner Familie besucht.
Zuerst blätterte er im Büro der Schulleiterin Frau Saenger in alten Schülerlisten aus den 30er-Jahren,
















(Herr Bikales mit seiner Frau Gerda)


danach erzählte er in der Schulbibliothek den Schülern der Klasse 5a aus seinem bewegten Leben.

















Hier zeigt er den Schülern seinen letzten Text, den er an der Karl-Weise-Schule geschrieben hat, danach musste er, weil er Jude war, (und immer noch ist, wie er den Schülern lächelnd erkärte:)) die Schule verlassen.





















Seine Biografie als jugendlicher Überlebender des Holocausts floss in den preisgekrönten Film 'The Children of Chabannes' ein.
An die ermordeten Eltern von Herrn Bikales erinnern zwei Stolpersteine, die in der Neuköllner Oderstr. 50 auf seine Initiative hin, angebracht wurden.
Seine Familie saß die ganze Zeit bei den Gesprächen mit dabei; ich fand, da war eine sehr liebevolle Stimmung zu spüren.
Ein Schüler fragte, wie er denn seine Frau Gerda kennengelernt habe, er antwortete, da wäre ihm so ein interessante junge Frau im Fahrstuhl begegnet, und acht Monate später hätten sie geheiratet, sie seien jetzt 56 Jahre zusammen.
Lieber Herr Bikales, kommen sie doch bald wieder in der Karl-Weise-Schule vorbei!

Nachtrag:
Ein paar Schüler der 5a haben ihre Gedanken zum Besuch von Herrn Bikales formuliert